25.07.2017

Lechwerke verdoppeln Anzahl ihrer Ladestationen in der Region Bayrisch-Schwaben

Die Investitionen in den Ladeinfrastrukturausbau werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur mit rund 720.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Bis zum Frühjahr 2018 sollen in der Region 67 Ladestationen für E-Autos aufgebaut werden.

Bislang betreiben die Lechwerke (LEW) rund 65 öffentliche Ladesäulen in der Region Bayerisch-Schwaben. Mit Fördermitteln sollen nun 67 weitere Stationen dazu kommen, darunter auch 19 Schnellladesäulen. Zu diesem Zweck hat LEW ein Flächenkonzept entwickelt, welches den Aufbau von Gleichstrom-Schnellladestationen (DC-Ladestationen) entlang der Autobahnen und Fernstraßen und Normalladestationen (AC-Ladestationen) in den ländlichen Gebieten vorsieht.

Mit dem Aufbau der neuen Ladestationen wird die Infrastruktur dem erwarteten zukünftigen Bedarf angepasst. „Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Technologie ganz entscheidend“, sagt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. „Unser erfolgreicher Förderantrag ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums können wir nun der Elektromobilität in der Region einen weiteren, enormen Schub verleihen.“

Der Aufbau der neuen Ladesäulen durch LEW kostet insgesamt rund zwei Millionen Euro, wobei das BMVI das Vorhaben mit rund 720.000 Euro fördert. Mit der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden dabei Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.