Unterbrechungsfreie Stromversorgung mit Brennstoffzellen

Brennstoffzellensysteme stehen heute in den verschiedensten Größen und Leistungsbereichen zur Verfügung. Große Module zusammengeschalteter Zellen erreichen hohe Leistungen und sogenannte Mikrobrennstoffzellen können in wenigen Kubikzentimetern Größe produziert werden. Dabei erreichen sie eine deutlich höhere Energiedichte als die üblichen Alkali-Batterien. So unterschiedlich ihre Größe, so verschieden sind die möglichen Einsatzgebiete, zumal die umweltschonenden Effekte in jeder Größenordnung zum Tragen kommen.

Clean Power Net
Im August 2011 wurde die strategische Partnerschaft Clean Power Net (CPN) ins Leben gerufen. Die Gruppe bestehend aus 20 Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen unterzeichnet eine Absichtserklärung zur Marktvorbereitung von Brennstoffzellen in der unterbrechungsfreien Stromversorgung. Ziel ist die Vernetzung der in der Branche relevanten Anwender und Systemhersteller, um gemeinsam den Markt für Stromversorgungssysteme für die Brennstoffzellentechnologie zu erschließen.
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Das Projekt BOS
Ein Einsatzgebiet von Mikroanlagen ist der digitale Polizeifunk (BOS). In Niedersachsen sollen ab 2012 Brennstoffzellen an ausgewählten Basisstationen eingesetzt werden, die aufgrund von witterungsbedingten Ausnahmesituationen (Schnee, Hochwasser oder Sturmschäden) nur schwer erreichbar sind. Sie dienen dazu, länger anhaltende Stromausfälle zu überbrücken und somit für die Betriebssicherheit im aktuell errichteten Funknetz zu sorgen. Äußerst umweltfreundliche Betriebsbedingungen und eine bis zu 72-stündige Überbrückungszeit machen das Netzersatzanlagen-System für die Anwendung in der Praxis attraktiv.